Video-Marketing – das Thema beim vierten empathie business dinner

Video-Marketing – das Thema beim vierten empathie business dinner

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Volles Haus beim 4. empathie business dinner im Libero 53 in Waldbüttelbrunn. Das Thema Videomarketing rückt für viele Unternehmen immer mehr in den Vordergrund. Dementsprechend groß war daher das Interesse an den kurzweiligen Vorträgen – und natürlich auch am leckeren Burger-Buffet.

Die Filmexpertin der empathie agentur, Steffi Seit, erklärte sehr anschaulich und verständlich, auf was es ankommt, wenn ein Unternehmen Videos für Marketingzwecke nutzen möchte.

Im ersten Teil ging es erst mal um das „Warum?“

» Bewegtbilder sprechen mehrere Sinne gleichzeitig an.

» Sie wecken Emotionen.

» Sie bleiben länger im Gedächtnis.

» Sie werden wesentlich schneller wahr- genommen und verarbeitet

(0,05 Sekunden im Vergleich zu 0,5 Sekunden beim geschriebenen Wort).

» Abstraktes lässt sich visuell darstellen.

Was gibt es zu beachten, bevor der Dreh los geht?

Definieren Sie Ihre Zielgruppe: Wer soll soll den Film sehen? Welches Vorwissen ist vorhanden? Können z. B. Fachbegriffe verwendet werden oder sind es Laien, die eine andere Ansprache brauchen.

Definieren Sie das Kommunika-
tionsziel:
Warum soll der Film produziert werden? Imagefilm, Verkauf, Mitarbeitersuche etc.

Definieren Sie Ihre Botschaft: Beschränken Sie sich hier auf max. 2 Botschaften. Mehr ist zu viel und überfordert den Zuschauer. Was soll mitgeteilt werden? Aus der Botschaft entwickelt sich dann die filmische Idee.

Was muss ein erfolgreicher Spot erfüllen?

Neugierde wecken: Die ersten 5 Sekunden sind entscheidend. Wenn dann nicht die Aufmerksamkeit des Betrachters geweckt wurde, werden die Videos in der Regel abgebrochen. Videos, die in den ersten Sekunden abgebrochen werden, rutschen auch im Ranking bei Youtube nach unten, was wiederum auch für Suchmaschinen relevant ist.

Storytelling: Es braucht einen „roten Faden“, der sich durch das Video zieht. Geschichten mit Menschen, Herausforderungen, Höhepunkte etc. führen den Betrachter durch den Film.

Mit Emotionen spielen: Humor, Freude, Überraschung, Trauer, Abscheu, Angst, Faszination und Verwirrung lassen sich mit gezielt eingesetzter, passender Musik gut transportieren.

Cliplänge: So viel wie möglich weglassen. Ein Video ist kein Ersatz für gedruckte Verkaufsunterlagen. Zu lange Videos werden nicht angesehen oder abgebrochen.

Glaubwürdigkeit: Seien Sie authentisch und zeigen Sie die Wirklichkeit. Im besten Fall zeigen Sie sich, Ihre Mitarbeiter/Ihr Unternehmen oder sogar Kunden. Zeigen Sie die Wirklichkeit, z. B. in Form Ihrer Projekte.

Menschen als Hauptdarsteller: Zeigen Sie die Personen hinter Ihrer Marke/Dienstleistung. Das schafft Transparenz und Sympathie.

Abwechslungsreiche Bildsprache:
Nutzen Sie Bilder, Personen und Sprech-texte um den Spot nicht eintönig werden zu lassen.

Welche Arten von Filmen gibt es?

IMAGEFILME – stellen ein Unternehmen/Dienstleistung mit eigenen Bildern/Personen vor

ANIMATIONSFILME – am Computer animierte Filme

FILMCOLLAGEN – aus Fotomaterial wird ein multimediales Video

» Mehr dazu: empathie-agentur.de/

produkt-kategorie/videos

Natürlich wurde auch anhand zahlreicher Beispielfilme das Gehörte visualisiert. Höhepunkt war dann sicherlich der Aktivteil, bei dem einige Besucher in der Bluebox selbst zum Darsteller wurden.